





















Grün wirkt – und das auch vor Ort. Hier findest Du verschiedene Herzensprojekte, die Grüne Hauptamtliche in ihrer Stadt oder Gemeinde erfolgreich umgesetzt haben – zum Nachmachen empfohlen.
Du hast selbst ein Herzensprojekt, das ihr gerne vorstellen würdet? Dann schreib uns eine Mail an info@bgkomm.de, in welcher Du das Projekt kurz vorstellst.
Alexandra Gauss erhält und schafft soziale Infrastruktur: Sie hat in Windeck (NRW, 20.000 Einwohner*innen) einen genossenschaftlich organisierten Dorfladen in einer ehemaligen Bankfiliale eingerichtet.
Hannover ist Vorreiter in Deutschland bei der Energiewende. Als erste Kommune hat sie unter Oberbürgermeister Belit Onay 2023 ihre kommunale Wärmeplanung an das Land Niedersachsen übermittelt.
Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde unter der Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck auf einer Länge ca. 1600 Metern geschützte, breite Radfahrstreifen auf beiden Straßenseiten eingerichtet.
Der Trierer Bürgermeisterin Eva Garbes ist nachhaltige Bauweise wichtig. So entstanden in Trier zwei Turnhallen in Holzbauweise. Eine weitere Turnhalle auf dem Trierer Wolfsberg wird statt Abriss renoviert.
In Offenbach hat Sabine Große für ein Waldentwicklungskonzept gesorgt, welches zukünftig die Grundlage für eine nachhaltige und klimaangepasste Waldwirtschaft bilden soll. Das Konzept zielt darauf, den Offenbacher Wald langfristig zu erhalten, zu stärken und klimaresilient zu entwickeln.
Die Budapester Straße in Bonn wird klimafit: Helmut Wiesner, Dezernet für
Planung, Umwelt und Verkehr, hat die klimaangepaßte Umgestaltung des
Bonner Stadteinganges „Windeck Bunker“ mit vorangetrieben.
Kinderarmut
ist kein Schicksal, sondern ein strukturelles Problem – und wir können
sie bekämpfen. Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, hat
2022 das Frankfurter Bündnis gegen Kinder- und Jugendarmut ins Leben
gerufen.
Jürgen Enninger, Referent für Kultur, Welterbe und Sport in Augsburg setzt sich für Kultur statt Leerstand ein. Das ehemalige Rübsamen-Kaufhaus in der Augsburger Karolinenstraße ist seit November ein lebendiger Kreativraum!
Wie baut man ein Rathaus, das klimaneutral, regional und budgetfreundlich ist? In Ahorntal zeigt Bürgermeister Florian Questel wie’s geht: Bauherrn auf Zeit ermöglichen, dass fast ausschließlich regional und kommunal beauftragt werden konnte. Das Rathaus besitzt außerdem eine Wärmepumpe mit Erdwärme sowie intelligente Lichttechnik und ist damit fast autark.
Vor der Jane-Goodall-Grundschule in der Scharnweberstraße ist es jetzt sicherer: Annika Gerold, Bezirksstadträtin in Friedrichshain-Kreuzberg, hat die erste Schulzone im Bezirk umgesetzt! Der Straßenabschnitt ist nun autofrei – nur noch Fuß- und Radverkehr sind erlaubt.
Markus Reichart, Bürgermeister von Heimenkirch, hat sich dafür eingesetzt, dass 2010 nach 25 Jahren Stillstand der Haltepunkt Heimenkirch auf der Strecke Lindau-München wieder in Betrieb genommen wurde. Mit dem Allgäu-Express können die Heimenkircher ohne umzusteigen nach München, Lindau, Augsburg oder Ulm gelangen.
Jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Förderung – unabhängig von seinen individuellen Bedürfnissen. Doch für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen, Bindungsstörungen oder Mehrfachbeeinträchtigungen fehlen oft passgenaue Betreuungsangebote. In Kassel hat sich die Bürgermeisterin Nicole Maisch für die inklusive Kitakleingruppe „Klik“ eingesetzt, die zeigt, wie es anders geht.
Starkregen, Hitze, ausgetrocknete Böden – der Klimawandel stellt Städte vor große Herausforderungen. Doch was, wenn wir Regenwasser nicht als Problem, sondern als Ressource begreifen? Bürgermeisterin Sabine Groß macht´s in Offenbach vor: Seit 2022 regelt die Niederschlagswassersatzung (NiWaS), wie Regenwasser auf Grundstücken versickert, verdunstet oder genutzt wird – statt es einfach in die Kanalisation zu leiten.
Klimaschutz beginnt im Kleinen – und was könnte sinnvoller sein, als schon den jüngsten Aachenern ein klimaneutrales Zuhause zu bieten? Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude, hat in Aachen mit einem Pilotprojekt für Holzbauweise und Energieeffizienz Maßstäbe gesetzt.
Der Max-Joseph-Platz in München wird grüner! Mit einer klimaresilienten Interimslösung für mindestens 8 Jahre setzt Jeanne Marie Ehbauer, Baureferentin, ein Zeichen für lebenswerte Innenstädte. 1.400 m² Rasenflächen, baumartige Großsträucher und mehr Sitzgelegenheiten schaffen Aufenthaltsqualität – ohne Denkmalschutz zu gefährden.
Das neue Klinikum Frankfurt Höchst ist das weltweit erste Krankenhaus, das komplett nach Passivhaus Standard gebaut wurde. Durch die konsequente Nutzung von erneuerbarer Energie, hochdämmenden Bauteilen und einer energieeffizienten Gebäudetechnik konnte der Jahresenergiebedarf um über 80 % gegenüber herkömmlichen Krankenhäusern gesenkt werden.
Madlen Overdick, Erste Kreisbeigeordnete im Main-Taunus-Kreis, hat nach einer umfassenden Mobilitätsanalyse den Fuhrpark der Kreisverwaltung grundlegend umgestellt: viele Dienstfahrzeuge sind jetzt vollelektrisch. Die E‑Fahrzeuge stehen in den Randstunden – außerhalb der regulären Dienstzeiten – als Car‑Sharing‑Modell nicht nur den Beschäftigten, sondern auch Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Die Kita Sozialarbeit wurde in Kassel auf den Weg gebracht und wird von Bürgermeisterin Nicole Maisch weiter unterstützt: Ziel ist, Eltern und Kinder sozialpädagogisch über den reinen Kita-Besuch hinaus Unterstützung anzubieten und die Vernetzung im Sozialraum zu fördern.
airer Handel ist kein Luxus, sondern globale Verantwortung. Seit April 2025 trägt Nettetal offiziell den Titel Fairtrade-Stadt – ein Erfolg, der zeigt: Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit beginnen im Supermarkt um die Ecke, in der Schule oder im Rathaus. Bürgermeister Christian Küsters und eine engagierte Steuerungsgruppe haben dies mit lokalen Akteur:innen möglich gemacht.
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann hat den Einbau innovativer Energieeffizienzmaßnahmen in allen bezirklichen Liegenschaften von Friedrichshain Kreuzberg vorangetrieben. Durch moderne Dämmungen, intelligente Heizungs-steuerungen und erneuerbare Energiesysteme wird der Energieverbrauch in 69 Liegenschaften deutlich gesenkt.
Bürgermeisterin Sabine Groß hat sich für die Einrichtung einer Wohnungssicherungsstelle in Offenbach stark gemacht. Diese berät bei drohender Kündigung, Sanierungsbedarf und finanziellen Engpässen, um Wohnraum zu erhalten und Obdachlosigkeit vorzubeugen.
Der Main-Taunus-Kreis verbraucht seinen eigenerzeugten Strom selbst und spart damit signifikant Energiekosten. Mit dem Strombilanzkreis hat Madlen Overdick, Erste Kreisbeigeordnete, ein Modell installiert, welches bei der Einführung bundesweit einmalig war.